Die Feier mitten im Liefer-Hochdruck

KTW in Mellingen erweitert seine Produktionsflächen und sucht nach handwerklich begabten Mitarbeitern

09. September 2017 / 02:09 Uhr / Thüringer Allgemeine

KTW-Chef Klaus Deininger (l.)

Dieses Zelt dient KTW-Chef Klaus Deininger (l.) als Produktions-Provisorium. Foto: Michael Grübner

Mellingen. „Bei uns darf zurzeit keiner ausfallen.“ Klaus Deininger, Geschäftsführer der Kunststofftechnik Weimar (KTW), gab den rund 250 Gästen beim Tag der offenen Tür gestern einen kleinen Einblick in die angespannte Situation des Unternehmens. Das hat sich auf Abdichtungen für Hochbauten oder Boden- und Gewässerschutz spezialisiert, erweiterte in diesem Jahr sein Spektrum auf Offshore-Windkraftanlagen – und arbeitet seitdem unter Hochdruck. Am Freitag steht ein weiterer Liefertermin an – die traditionelle Feier mit Freunden, Kunden und Geschäftspartnern wollte Deininger trotzdem nicht ausfallen lassen.

Ein Team um seinen langjährigsten Mitarbeiter Michael Ferber schiebt am heutigen Samstag eine Sonderschicht. In einer Halle auf dem Firmengelände (zu DDR-Zeiten eine Milchvieh-Anlage), die bisher nur als Abstellraum diente, hat Deininger ein 200-Quadratmeter-Zelt als zusätzliche provisorische Produktionsstätte aufgebaut. Wenn die Auftragslage es zulässt, voraussichtlich im März, will KTW die Halle für geschätzte 700 000 Euro komplett sanieren und gewinnt damit 400 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche.

Zudem sucht KTW händeringend handwerklich begabte Fachkräfte. Deiningers Ziel ist die Aufstockung von zurzeit rund 60 auf 80 Mitarbeiter.

Michael Grübner / 09.09.17 / Thüringer Allgemeine

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